"Anarchie in Bayern" von Rainer Werner Fassbinder



"Anarchie in Bayern" war für den Jugendclub eine ganz besondere Herausforderung, da die Premiere in die 15. Bayerischen Theatertage fiel

Versuch einer Inhaltsangabe

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Versuch einer Inhaltsangabe


"Jetzt hamse Revolution gemacht. Eine Anarchie in Bayern." - Und weil das ausgerechnet die "Roten" waren, ist das Grund genug für die Familie Normalzeit, darauf herumzuschimpfen und das eigene Ende zu befürchten. Obwohl, so recht versteht keiner, was da passiert. Aber auf jeden Fall wird jetzt alles ganz anders werden. Das ist ja klar. Und die Regierung der Bundesrepublik Deutschland scheint auch keinen ernsthaften Versuch zu starten, die armen Bürger aus den Fängen der SAB (Sozialistische Anarchie Bayern) zu befreien.
Doch mit der Zeit arrangiert man sich mit den neuen Begebenheiten. Den alten Regeln folgen neue. Das reicht der Familie Normalzeit, sich darin einzuleben. Allerdings vielleicht besser als erwartet...

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Besetzung



Uraufführung: 14. Juni 1969, "antiteater" im Werkraum-Theater München


Inszenierung
Peter Molitor

Bühnenbildbetreuung
Petra Mollérus

Kostüme
Karin Huber

Action-Sequenzen
Thorsten Roth

Musik
Holger Schäfer*



Regie-Assistenz
Kerstin Kroner

Inspizienz
Delia Schult

Souffleur
Karl-Heinz Hackert

Dramaturgie
Sven Ruppert


Familie Normalzeit:

Kindermörder: Thorsten Roth
Ehe/Auto: Sandra Dehler
Phönix Normalzeit: Britta Weber
Alte Romantische Liebe Männlich: Sven Ruppert
Alte Romantische Liebe Weiblich: Jessica Gronau

Revolutionsrat:

Großer Vorsitzender: Thorsten Roth
Neue Bürokratie: Thorsten Köhler
Theater Männlich: Holger Schäfer
Theater Weiblich: Carmen Müller
Neue Romantische Liebe Männlich:Steffen Popp
Neue Romantische Liebe Weiblich: **Friederike Glaab/ Marie von Grundherr

Soldat G/Gangster G: Gernot Schüßler
Soldat R/Gangster R: Thorsten Heuser
Mutter aller Huren: Evelyn Volk
Tochter Hure: Kerstin Kroner
Türkin: Anna-Kathrin Berger


**Premierenbesetzung


Technische Leitung: Norbert Ernst - Beleuchtung: Hansjörk Schmidt - Requisite: Klaus Sauerteig - Maske: Elvira Fischer - Ausstattungsleitung: Petra Mollérus - Leiterin der Kostümabteilung: Gertrud Radl - Kostüm-Assistenz: Karin Huber - Gewandmeister/in: Andrea Schönfelder, Lienhard Oppel

Herstellung der Dekoration in den eigenen Werkstätten


Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt

Premiere: 22. Juni 1997

Anfang: 20.00 Uhr
Keine Pause
Ende ca. 21.30 Uhr

*außer: "Deutschlandlied": Joseph Haydn
"I wonder why": Sonny Boy Williamson
"Without us" (Copyright Control)



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Rainer Werner Fassbinder, geboren 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen. Nach der Herstellung eigener 8mm-Filme 1966, drehte er im November seinen ersten Kurzspielfilm "Der Stadtstreicher". Preis beim Dramenwettbewerb der Jungen Akademie München für "Nur eine Scheibe Brot". Februar 1967 zweiter Kurzfilm "Das kleine Chaos". Im Juli 1967 bewarb er sich bei der Berliner Filmakademie. Fassbinder wurde nicht genommen. Noch im selben Jahr wurde er Mitglied des Münchener "Action-Theaters". Unter seiner Leitung entwickelte sich daraus das "antiteater" Aus dieser Zeit stammen "Anarchie in Bayern" und "Katzelmacher" sowie sein erfolgreichstes Stück "Bremer Freiheit".
Nach Auflösung des "antiteaters" 1971 betätigte sich Fassbinder vor allem als Filmemacher und avancierte zum führenden Vertreter des neuen deutschen Autorenfilms. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören:"Die Ehe der Maria Braun" (gedreht in Coburg!), "Warnung vor einer heiligen Nutte", "Angst essen Seele auf", "Lili Marleen", "Acht Stunden sind kein Tag" (Fernsehserie) "Querelle", "Katzelmacher", "Berlin Alexanderplatz" (Fernsehserie) und "Fontane: Effi Briest". Am 10. Juni 1982 wurde Rainer Werner Fassbinder tot in seiner Münchner Wohnung aufgefunden, gestorben an einer "kombinierten Aufnahme von Schlaftabletten und Kokain" (Obduktionsbericht).
"Anarchie in Bayern" hatte ursprünglich ein anderes Ende. Die Szenen "Okkupationsrede" und "Ankunft der Amerikaner in München" sind verlorengegangen. Das Stück endete damit, daß amerikanische Truppen einmarschieren, die Sozialistische Anarchie Bayern wird im Sturm genommen und die Ordnung wieder hergestellt. Die Musik zitierte "You can’t always get what you want" von den Rolling Stones.


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Texte zum Stück



Bayern Power


Mir san die Freistaatbuam
Und mir san mir
Wir ham die Bayernpower
Und de ned wia

Mir ham an Hillermeier
Und die Uschi Glas
Wir harn an Wecker und die Gloria
Ja des is doch was

Unser TV-Chef
Paßt aufn Hildebrandt auf
Und auf die Schwarzen Sheriffs
Paßt koaner auf

Mir ham a saubers Bier
Und die CSU
Des ois ham mir
Und jetzt kimmst Du

Mir san aufrechte Männer
Und mir deama was ma könna
Für die Sicherheit

Wir stehn ständig unter Strom
Und den brauch ma vom Atom
Jederzeit

Bei uns wird konsumiert
Und scho gar net demonstriert
Kapiert?

Wir ham an UKW
Und an Bayern 3
Wir ham a AKW
Und an 0hu 2

Wir ham an Kabelkanal
An Rhein-Main-Donau-Kanal
Wir spritzn Wasser und Gas
Ja des is doch was

Wir ham in Wackersdorf A WAA
An Stoiber und an Tandler
An Franz Joseph ham ma a

Wir ham a MBB
Und an MTU
Die baun unsre Waffen
Und was baust Du?

Mir san aufrechte Männer
Und mir deama was ma könna
Für die Sicherheit

Wir stehn ständig unter Strom
Und den brauch ma vom Atom
Jederzeit

Wem des net paßt der soll sich schleicha
Gell des merkts Euch, Österreicher!

Bayern muß sauber bleibn
Waschecht und bügelfein
Original
Bayern du hehrer Ort
Bleibe uns immerfort
Christlich-Sozial

-Konstantin Wecker-

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An|ar|chie die; -, ...ien (griech. =
Herrschaftslosigkeit), urspr. die Zeit der 30
Tyrannen in Athen ohne eig. Herrscher
(Argon), später allg. Bez. für jeden gesetz-
und autoritätslosen Zustand in Gesellschaft
und Staat; Chaos in polit., wirtschaftl. o.ä.
Hinsicht.



in



Bay|ern (lat. Bavaria), süddeutsches
Land, 70547 km2, 12,04 Mill. Ew.;
Hauptstadt München, Süd-B hat Anteil an
den Alpen (Zugspitze 2963 m); Viehzucht,
Holznutzung, Elektrizitätsgewinnung,
Fremdenverkehr, Heimarbeit. Im N davon
das von eiszeitl. Gletschern geformte
Alpenvorland (Bayerische Hochebene), im S
Wiesen und Wälder, im N Ackerbau
(Weizen, Gerste, Hopfen, Tabak). Große
Moore. Westl. des Bayerischen u.
Böhmischen Waldes das fränk. Stufenland: in
den Becken Anbau von Getreide,
Hackfrüchten (Kartoffeln, Zuckerrüben),
Mohn, Hopfen, Obst, Wein, Tabak u.
Gemüse. Neben rohstoffgebundenen
kleineren Industrien (Bierbrauerei, Holz,
Leder, Porzellan, Glas, Spielwaren) in den
Großstädten Maschinen- u. chem. Ind.


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Ballade vom Puff das Freiheit heißt



Kommen Sie in das Puff das Zukunft heißt
Und Wachstum und Profit und Ordnung.
Wenn Sie auch einer sind der aufs Weiterleben pfeift
Dann sollten Sie das sofort tun.

		Wir bieten Ihnen Wohlstand und Sicherheit
		Und unverwundbare Seelen.
		Sie geben Ihr Hirn am Eingang ab
		Und brauchen sich nie mehr zu quälen.

Zwar: es hat in diesem Leben
Vieles nicht den rechten Sinn
Denn der eine muß marschieren
Und der andre sagt wohin.

		Doch wer soll das schon verstehen
		Besser hält man seinen Mund
		Gestern war die Welt noch eckig
		Heute ist sie kugelrund.

Kommen Sie in das Puff das Freiheit heißt
Die Kloake der Illusionen.
Wer brav ins Töpfchen der Wahrheit scheißt
Hat freies Essen und Wohnen.

		Die Nächte sind sternklar wie eh und je
		Unter unserem künstlichen Himmel -
		Im Sommer gibts Bräune, im Winter gibts Schnee
		Und das Lieben besorgt der Pimmel.

Zwar: es ist in diesem Leben
Vieles nicht im rechten Lot
Denn die einen machen Menschen
Und die andern schlagn sie tot.

		Doch wer soll das schon verstehen
		Besser hält man seinen Mund
		Gestern war die Welt noch eckig
		Heute ist sie kugelrund.
- Konstantin Wecker -


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Zitate von Rainer Werner Fassbinder

"Arbeit ist vielleicht das einzige Thema, das es gibt. Was sonst? Die meisten Menschen arbeiten jeden Tag, und das fünfzig Jahre lang, und wenn sie nach Hause kommen, arbeiten sie auch. Privatleben haben die sozusagen überhaupt nicht. Man kann das so ausdrücken, ihre Arbeit ist ihr Privatleben. Das zerstört sie. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man arbeiten muß, um einen Lebensinhalt zu haben. Die wichtigste Frage ist heute, wie kann man diese Gesellschaft zerstören? Dann wird sich auch das Bewußtsein der Leute verändern." 1972

"Dann bin ich mit der konkreten Utopie der Anarchie im Kopf ein extremer Verfechter der Demokratie, auch eine Minderheit. Das darf man heute ja schon kaum mehr sagen, das mit der Anarchie, weil wir von unseren Medien gelernt haben, daß Anarchie und Terrorismus Synonyme sind. Es gibt nämlich auf der einen Seite eine Utopie von einer Staatsform ohne Hierarchien, ohne Ängste, ohne Aggressionen und auf der anderen eine konkrete gesellschaftliche Situation, in der Utopien unterdrückt werden. Daß hier Terrorismus entstehen konnte, bedeutet doch, daß die Utopie schon viel zu lange unterdrückt wurde. Da sind eben ein paar Leute ausgeflippt, verständlicherweise. Und das hat eine bestimmte herrschende Klasse, vielleicht sogar unbewußt, letztlich gewollt, um sich konkreter formulieren zu können." November 1977

"Ich muß versuchen, Zusammenhänge herzustellen, um mich dagegen wehren zu können, in von anderen Leuten gemachten Zusammenhängen unterzugehen. Ich muß versuchen, Widerhaken zu haben gegen diese puristischen Vorgänge, denen ich sonst völlig ausgeliefert wäre. Kunst? - mit dem, was man macht, versucht man, sein Publikum in einer bestimmten Art und Weise zu sensibilisieren fürs Leben, für die Umwelt. Das ist ein Sensibilisierungsprozeß, den man mit sich selbst vorgenommen hat und den man übertragen muß für sein Publikum - mehr ist es nicht." März 1979

"Nur die Anarchisten sind heute in der Lage, die Gesellschaft zu verändern, ohne zu den Mitteln des Terrorismus zu greifen." Oktober 1979

"Bei mir geht es immer um die Ausbeutbarkeit von Gefühlen, von wem auch immer sie ausgebeutet werden. Das endet nie. Das ist ein Dauerthema. Ob der Staat die Vaterlandsliebe ausbeutet, oder ob in einer Zweierbeziehung einer den anderen kaputt macht. Das kannst du in immer neuen Variationen erzählen." Oktober 1980

"Ich bin ein romantischer Anarchist." März 1982


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Stimmen über Fassbinder:



Hanna Schygulla (Schauspielerin, mit ihm seit der Schauspielschule 1964 bekannt, spielte seit 1969 in seinen Stücken und Filmen): "Rainer war schon immer jemand, der kaum geschlafen hat. Früher wollte er nie an Drogen ran. Drogen haben ihn total irritiert. Wenn irgend jemand von uns, wenn er gemerkt hat, wir haben gekifft - das mußte man heimlich machen bei ihm. Vielleicht, weil er geahnt hat, wenn er damit anfängt, dann gibt es bei ihm keine Dosierung mehr. Klar hat das alles mit dem Zwanghaften seiner Kreativität zu tun, mit seiner Berufung. Mit seinem Bewußtsein, er muß alles ganz schnell machen und in kürzester Zeit. Ich kann mich daran erinnern, daß er auf der Schauspielschule schon gesagt hat, er wird nicht alt. Damals war er, ich weiß nicht, 19 oder 20. Woher das wohl kam, seine Ahnung, daß er so früh stirbt? Und doch hat er es letztlich selber provoziert."

Ingrid Caven (Schauspielerin, von 1970 bis 1972 mit Fassbinder verheiratet): "Er mochte ganz alltägliche Dinge, aber auch sehr stilisierte, ritualisierte Vorgänge, die zur Musik hin tendierten. Andererseits hat ihn das Theater sehr gelangweilt, ausgenommen Peter Zadek und Werner Schroeter."

Werner Schroeter (Theater- und Filmregisseur): "Begegnet bin ich Rainer Werner, als er sein Theaterstück "Anarchie in Bayern" am Forum-Theater in Berlin aufführte, das muß 1968/69 gewesen sein. Ich erinnere mich, daß ich da zu ihm gesagt habe: "Wenn du weiterspielst, nicht geliebt werden zu können, gehst du unter." Ich hatte das Gefühl, da ist jemand, der sich wehrt, Liebe anzunehmen, um zu beweisen, es gibt sie nicht, der aber gleichzeitig unbedingt beweisen will, es gibt sie doch. Er und ich, wir waren damals total durchgedreht. 1968, die Aufregungen der politischen "Umwälzungen", das Klima der Zeit, der Dauersuff, Drogen..."

Liselotte Eder (seine Mutter, Mitspielerin in seinen Filmen, Gründerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation): "Rainer war ungefähr 14, als er mir erklärt hat: "Ich bin homosexuell." Ich war vollkommen durcheinander. Ich dachte, das wär’ eine Krankheit und ich hab’ gesagt, wir müssen ihn zu einem Psychologen schicken, damit der ihn heilt. Wolff Eder (sein Stiefvater) hat gesagt: "Das ist keine Krankheit. Vielleicht ist es eine Entwicklungsphase." Ich habe mir Sorgen gemacht wegen des Paragraphen 175, damals war Homosexualität ja gegen das Gesetz. Wolff Eder und ich haben Rainer immer empfangen mit seinen homosexuellen Freunden."


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Im Zeitalter des Kommunismus kann jeder
Bürger umsonst seine Lebensmittel und auch
seine Kleidung erwerben, er kann umsonst die
Verkehrsmittel benutzen und er kann
ebenfalls umsonst in den Urlaub fahren. Am
Ende seines Lebens kann er sagen, er habe
umsonst gelebt...

(DDR-Spruch in den 50iger Jahren)



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Erstens, vergeßt nicht, kommt das Fressen,
zweitens kommt die Liebe dran,
drittens das Boxen nicht vergessen,
viertens Saufen, solang man kann.
Vor allem aber achtet scharf,
daß man hier alles dürfen darf.

- Bertolt Brecht -

(aus "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny")


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Mensch Leute. Jetzt könnts ihr machen, was ihr machen
wollt, und machts nix anderes, wie ihr vorher gemacht habt.

- Neue Bürokratie -


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Im Café Passé

Kellner Franz:
Das Herz. I hab wieder einen Herzanfall gehabt. Diese Aufregung. Die Verunsicherung, die Verunsicherung unserer Werte durch die Jugend (...) 1968, Studentenrevolte, Aufruhr, Staat in Gefahr. Anfangs waren’s ja nur wenige in meinem Lokal von diesem Studentengesindel. Aber dann sind sie ja eingesickert wie die Ratten aus den Kloaken. Aus is’, hab i mir gedacht, jetzt is er da, der Kommunismus. (...) Plötzlich hab ich mir überlegt, daß diese Herren Genossen da im Cafè Passé ja keine große Gefahr für’s Vaterland darstellen können. Die Pfeiffenstopfer, Gasthausanarchisten. Wann wollen die denn a Revolution machen, wenn’s dauernd herumsitzen bei mir? Angesoffen. Fett wie ein Radiergummi. Die Trottel, mit ihren angeschwollenen Schädel vor lauter Gescheit. Na, die net. Wissen ja nicht einmal, wie ein echter Proletarier ausschaut. (...)

Tja, die Hippies und die Revoluzzer von ‘68. Na, die meisten dieser Herren haben ja in der Zwischenzeit ein Plätzchen in unserer Gesellschaft gefunden. Sich etabliert, sozusagen. Aber, einige von ihnen haben das nicht überwunden, daß nichts geworden ist aus ihren kranken Ideen, ne. Und dann haben sie durchgedreht, völlig durchgedreht. Der Terrorismus! (...)

Aber im Grunde genommen, waren sie ja sehr nützlich für uns. Der Ruf des Volkes nach Recht und Ordnung wurde laut. Schauen Sie, unsere Antwort darauf war die Säuberung des Staates von subversiven Elementen. Einige stabile Gesetze. Disziplin! Das ist es, was unsere Jugend wirklich braucht! Männer, erinnert ihr euch noch, als wir damals marschierten?

einige Promille später
Kellner Franz:
So meine Herren. Austrinken, Sperrstunde.
ein Gast:
Ein Achtel. Ein schnelles darauf, daß Sie sich immer umsonst aufgeregt haben.
Kellner Franz:
Was heißt denn umsonst?
ein Gast:
Wegen irgendwelchen Revolutionen, die’s bei uns überhaupt nicht gibt.
Kellner Franz:
Ja, bis jetzt is es ja gutgegangen. Aber wer weiß, was denen noch alles einfällt.
ein Gast:
Was soll denen einfallen? Was fällt überhaupt jemandem ein, in Österreich, außer eins Saufen?
Kellner Franz:
Na wollen ma hoffen, daß es so bleibt.

(aus: Erste Allgemeine Verunsicherung: "Cafè Passé" Texte: Thomas Spitzer)

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Soldat G:
Ich hab den Befehl gekriegt, daß ich auf alles schieß, was sich bewegt.
Soldat R:
Wenn aber das, was sich bewegt, einer von uns ist?
Soldat G:
Na, dann hat er Pech gehabt.


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Ausgerechnet am Donnerstag vor Pfingsten, wenn Coburg wieder zur Pilgerstätte von Studenten des Coburger Convents und ihren gegnerischen Antifaschisten (Leistungsverweigerern?) wird, plant man eine Militärparade auf dem Schloßplatz zur Begrüßung heimkehrender Bosnien-Einheiten. Vielleicht erkennt hier der eine oder andere, wie verquer sein Weltbild ist: Diese Einheiten sind der beste Beweis, daß Militär in erster Linie da ist, um den Frieden zu sichern. - aus: "Der Albert", Coburger Schundblatt -
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Theater Weiblich:
Was ist an den Grenzen?
Neue Bürokratie:
Der Rest der Deutschen Bundeswehr auf unserem Boden verteidigt die SAB aufopfernd.
Großer Vorsitzender:
Wir hoffen, daß wir die Genossen Soldaten eines Tages aufklären und abziehen lassen können.


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Tommy, Tommy,
be a good boy,
and don’t go out of the street,
or else Mr. Miacca will take you.
- englischer Kindervers -


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Bös und gut

Wie kam ich nur aus jenem Frieden
Ins Weltgetös?
Was einst vereint, hat sich geschieden,
Und das ist bös.

Nun bin ich nicht geneigt zum Geben,
Nun heißt es: Nimm!
Ja, ich muß töten, um zu leben,
Und das ist schlimm.

Doch eine Sehnsucht blieb zurücke,
Die niemals ruht.
Sie zieht mich heim zum alten Glücke,
Und das ist gut.

-Wilhelm Busch-


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"Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?"
"Keiner!"
"Und wenn er kommt?"
"Dann reißen wir aus!"

- Kinderspiel -


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"Ich wollte es nicht, ich mußte es tun"

Die Zeitschrift "Stern" über Rolf Diesterweg, der Januar 1997 die zehnjährige Kim Kerkow tötete.



Hochsicherheitstrakt Celle. Überwachungsmonitore, dann ein enger, weiß getünchter Raum, der sich hinter dem dicken Glasfenster fast spiegelbildlich fortsetzt. Je ein Tischchen, davor ein Stuhl. Schlüsselgerassel. Rolf Diesterweg erscheint hinter der Trennscheibe, er sieht abgemagert aus. Dunkle Haare, raspelkurz geschoren, die gerötete Haut spannt über den Backenknochen. Feine Hände, wie Frauenhände. Im linken Ohrläppchen blitzt ein goldener Ring. Er beginnt zu weinen, kaum daß er angefangen hat zu sprechen. Die Gefühle scheinen ihn zu beherrschen, nicht er sie. Er weint, wenn es ihn überkommt, im nächsten Augenblick lächelt er breit. "Ich hab’ nie gelernt, meine Probleme zu lösen", sagt er, "ich hab’ dann immer zugemacht." Es klingt wie zurechtgelegt. Er ist 34 Jahre alt, und er hat die zehnjährige Kim Kerkow getötet. Erdrosselt. "Es gab keinen Grund, sie zu töten", schluchzt er. Wischt sich die Tränen mit dem Hemdsärmel vom Gesicht. "Warum bin ich überhaupt zum Mörder geworden, und warum habe ich die Kim getötet? Ich weiß es nicht." Und ahnt es doch. An die ersten, entscheidenden Jahre seiner Kindheit kann er sich kaum erinnern. "Die gesamte Kindheit ist irgendwie in Vergessenheit", sagt er. "Ich hab’ nie zu jemanden Vertrauen fassen können, in meinem ganzen Leben nicht." (...)

An die Mutter erinnert sich Rolf als an eine "sehr hilflose Person, den Kindern gegenüber und dem Vater". Gefühle werden zurückgehalten. Dumpfe Kälte, Kühlschrank-Atmosphäre. Keine tobenden Rangen in der Wohnung, sondern tonlose. Früh brave Kinder, die sich zusammennehmen können. "Ich habe", sagt Rolf Diesterweg über seine Eltern, "nie viel mitgekriegt von ihrer Beziehung, auch nicht viel Zärtlichkeit."

Der Vater hat das Sagen. Ein Maurerpolier, der den Mund gern voll nimmt. Autoritär, unempfindlich. Die Mutter unterdrückt eher, was sie empfindet, eine stille Frau. Wärme, Vertrauen, Trost ist da wenig. Nur Forderung. Nach Zurückhaltung, nach Leistung. Zeig erst mal, was du fertig bringst. "Ich wollte meine Kinder später mal nicht so erziehen", sagt Rolf Diesterweg. "Dieses: Von nichts kommt nichts. Als Junge wollte ich auch schon so stark sein, wie mein Vater, aber ich hab’ das oft so empfunden, daß er uns als Schlappies gesehen hat." Die Weichlinge, die Sensibelchen.

Wenn die Mutter Gefühle auslebt, dann im Ausnahmezustand und oft mit Gewalt. "Ich kann mich an sehr viel Prügel erinnern", sagt Rolf, "da ist der eine oder andere Kochlöffel schon kaputtgegangen. Immer auf den nackten Po, mit dem Kochlöffel, Kleiderbügel, Teppichklopfer. Ihr taten die Hände weh vom Prügeln, und ich hatte deswegen Schuldgefühle. Einerseits Prügel, andererseits, wenn ich mal krank war, hatte ich schon das Gefühl, sie kümmert sich." Daß bei Rolf die Schläge mit dem Sexuellen verschmelzen, entgeht der Mutter. (...)

Mit zwölf hat Rolfs Entwicklung ins sadistische schon Gestalt. Er spinnt sich Phantasien zusammen, in denen er stark ist. So stark, daß er die anderen springen lassen kann, wie er will. Wo Macht herrscht, nicht hilflose Ohnmacht. Und Gefühl, starkes Gefühl. "In den Phantasien", sagt er, "gab es keine Konflikte." Darüber spricht er mit niemanden.

Auch nicht, als er beginnt, die Szenen auszuleben. "Ich hab’ ein Kaninchen aus einem Nachbarsgarten geklaut, ich glaub’, das hab’ ich erschlagen und nochmal mit dem Messer drauf eingestochen. Das war so ein ambivalentes Gefühl. Lust, aber auch Ekel und Abscheu. Ein paar Wochen später habe ich eine Katze gefangen und gequält." Unbewegt erzählt er das.

"Ich hab’ Gewaltphantasien gehabt, schon damals mit zwölf. Daß ich ein Tier oder eine Mitschülerin in der Gewalt hab’. Das war von Anfang an verknüpft mit Lust." Mit zwölf auch bemerkt er, "daß gleichaltrige Jungs wie Mädchen mich sexuell erregen. Sie zu vergewaltigen in der Phantasie." Die Fassade des braven Buben wahrt er. "Ich hab’", sagt Rolf Diesterweg, "mein Leben lang Schuldgefühle gehabt, daß ich so oft diese Phantasien hatte." Er schämt sich dafür, aber er genießt sie auch. (...)

Am 7. Januar 1979, eine Woche nach seinem 16. Geburtstag, tötet er zum ersten Mal. Zufällig trifft er auf dem Deich ein Mädchen aus der Nachbarschaft, Silke. Ein Sauwetter, Eisregen, es ist stockduster. Das Mädchen ist zwölf, und sie sieht auch so aus. Kräftig, aber keine frühreife Frau, körperlich ein Kind. Sie suchen Schutz vor dem Wetter im Toilettengang des DLRG-Häuschens am Hafen. Dort stranguliert er sie mit dem Schal, den sie trägt. "Es gab keinen Grund, sie zu töten", sagt Rolf Diesterweg heute. Keinen Grund, der mit Silke zu tun gehabt hätte. "Es ging schon ums Töten", sagt er. "Da war Lust, Erregung dabei, Haß und Wut beim Strangulieren. Bei der Silke noch mehr als bei der Kim." Die Spannung entlädt sich, wie ein Kurzschluß. Dann tritt Erleichterung ein. (...)

In ihrem Gutachten für die Gerichtsverhandlung schreibt die damalige Leiterin der Kinder- und Jugendpsychatrie Hamburg über die Tötung von Silke Meyer, daß es sich um das "tragische Ergebnis einer banalen Reaktion von Rolf Diesterweg auf eine Verweigerung seiner Bedürfnisse" handele. Die Jugendkammer des Landgerichts Oldenburg folgt ihr weitgehend, befindet darüber hinaus, "andererseits liegt ein bewußtes Ausnutzen der Art und Wehrlosigkeit der Silke Meyer ... nicht vor, auch niedrige Beweggründe waren bei dem Angeklagten nicht festzustellen."

Rolf Diesterweg wird nur wegen Totschlags verurteilt. Sechs Jahre Jugendstrafe. Doch obgleich im Urteil von Entwicklungsstörung die Rede ist, kommt buchstäblich niemand auf die Idee, dem Jungen, der getötet hat, eine Therapie anzuempfehlen. (...)

Er will Buchhändler werden. Findet nach der vorzeitigen Entlassung 1985 eine Lehrstelle in Limburg, nicht weit entfernt von dem Ort, aus dem der Vater stammt. Ist bereits spezialisiert auf esoterische Literatur, anderes interessiert ihn nicht. "Okkultismus, Nah-Todeserfahrung, übersinnliche Erfahrung, Engel, Schutzgeister, Edelsteine, parapsychologische Phänomene haben ihn interessiert", erinnert sich der Buchhändler, bei dem er angestellt war. "Nach Hameln", sagt Rolf Diesterweg, "war das für mich so was wie Aufbruchstimmung. Mit der Esoterik war das für mich wie ein selbsttherapeutischer Versuch." (...)

In Limburg wohnt er möbliert, freundet sich bald mit einer Kollegin im Buchladen an, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Zieht bald darauf zu ihr nach Görgeshausen, einen Vorort von Limburg. So als könnte es glücken, mit einem Sprung in die fertige Rolle des Familienvaters zu schlüpfen. Als ginge doch noch alles gut. Er kümmert sich rührend um die Tochter im Säuglingsalter, die ihn später mit "Papa" anspricht, und um den Ziehsohn. Ihnen erfüllt er jeden Wunsch. "Ich bin eigentlich lieber der Gute gewesen. Der liebevolle Vater."

Die Mutter der Kinder ist die stärkere, die dominantere in der Beziehung. Sexuell klappt es nicht so gut. "Am Anfang hatte ich Orgasmusschwierigkeiten, dann lief das wieder." Gegen die Erregung, die er bei der Tötung von Silke erlebt hat, kommt wohl kein Sexualakt an. Die obsessiven Phantasien kehren wieder. Und sie drängen nach Befriedigung. Was nach 1985 geschehen ist, versucht die Kriminalpolizei noch aufzuklären.

Fest steht, daß es ihn 1992 wieder losgetrieben hat. "Da hab’ ich mir einmal einen Zehnjährigen gegriffen, der mit seinen Freunden im Wald gespielt hat. Die Situation hat sich aufgebaut, aus meinem Zustand heraus. Innere Anspannung, immer mehr, immer mehr. Ich konnte keine Phantasien spinnen wie sonst. Es mußte was passieren, wie unter Zwang. Ich bin auf ihn zugegangen, hab’ ihm die Jogginghose runtergerissen. Er ist zu Boden gegangen. Ich habe mich auf seinen Rücken gekniet, festgehalten nicht gewürgt. Ihn am Po festgehalten. Seine Freunde kauerten da vor Schreck und sind weggelaufen." Den Jungen läßt er laufen, weil er sich wehrt. Er wird seine Opfer immer laufenlassen, wenn sie Gefühle zeigen. Die paralysiert vor Angst verstummen, tötet er. (...)

Was er in seiner Freizeit tut, weiß keiner außer ihm. Etwa, daß er um 1993 in Runkel bei Limburg einen 14jährigen mitgenommen hat, der von einer Kirmes kam, um ihn nach Hause zu fahren. Statt dessen aber mit ihm zum Sportplatz gefahren ist. "Ich hatte ihn aufgefordert, vor mir zu onanieren und Oralverkehr auszuüben." Ihn dann hat gehen lassen. Und daß er kurz darauf ein zehnjähriges türkisches Mädchen entführt. Zwei, drei Ortschaften weiter mit ihr in einen Waldweg fährt. Doch: "Da war die Spannung plötzlich wie weggeblasen." Auch sie läßt er gehen. "Das ist es ja", sagt er, "daß ich bis zur Kim immer die Kontrolle über mich bekommen habe. Der Druck bei ihr war um ein Vielfaches höher." Er sagt das, als hätte es Silke nie gegeben.

Er versucht auch, Wunsch und Wirklichkeit zu verbinden. Mit Michael (Name geändert) zum Beispiel, einem 15jährigen Schüler. Noch in der Buchhandlung freundet er sich mit ihm an. Der 30jährige mit dem 15jährigen. Verbringt seine Pausen mit dem Jugendlichen im "Wiener Kaffeehaus" um die Ecke. Holt ihn mit dem Auto zu Hause ab, um ihn in ein thailändisches Restaurant in Beckenheim auszuführen. (...)

Mit Michael und einer Freundin kommt es auch einmal zum sexuellen Kontakt. "Es war zärtlich", erinnert sich der heute 19jährige. Ihre Beziehung bleibt noch Jahre bestehen, platonisch. Doch sie sehen sich seltener. (...) Rolf Diesterweg ist seit Anfang 1994 klar, daß die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin wohl endgültig in die Brüche geht. "Er sagte mir, er hätte keine Kraft mehr, er könnte sie nicht mehr halten", erinnert sich Markus (Name geändert), ein Freund. Im Herbst 1996 ist es mit der Freundin endgültig aus. Rolf zieht zu den Eltern, nach Horumersiel. Den Kontakt vor allem zur Ziehtochter behält er. (...)

Und wieder fährt er umher, Jäger und Getriebener zugleich. Auf einem Truppenübungsgelände stößt er 1996 auf zwei Jungen. "Ich hab’ sie dazu gebracht, weiter mit mir reinzufahren", sagt er. "Dann hab’ ich einen weggeschickt. Dem Verbliebenen hab’ ich einen Elektroschocker an den Hals gehalten und ihn dann laufenlassen." Der Drang nach Demütigung, nach Unterwerfung, nach Quälen bleibt nicht still. Er besitzt jetzt nicht nur Gaspistole, Elektroschocker und Rohrstange, sondern auch Handschellen. Instrumente der Unterwerfung. Im November ‘96 spürt er die große Unruhe wieder. (...) Zwei Wochen bevor er Kim begegnet, ist er noch mit der Ziehtochter und Markus in Horumersiel bei den Eltern.

Er fürchtet dieses Gefühl, das in ihm immer stärker wird. Beschwört einen Freund, bis Sylvester bei ihm zu bleiben. Doch der fährt weg. "Richtig panisch", wundert sich der noch im nachhinein. Nach Sylvester ruft er auch Michael in Limburg an. Dessen Mutter ist am Apparat, Michael nicht zu Hause.

Er kann dem Druck nicht widerstehen. "Ich bin den ganzen Tag rumgekurvt. Und dann bin ich in Varel noch mal in diese blöde Straße eingebogen. Hab’ erkannt, daß es kein Erwachsener war, da vor mir. Danach lief es ab wie im Film. Vorbeifahren, rechts um die Ecke, anhalten. Sie kam direkt auf mich zu. Ich hab’ sie gepackt und ins Auto." Er fährt mit ihr nach Horumersiel, in das Haus seiner Eltern, das er in deren Abwesenheit hüten soll. "Dann waren wir auf dem Zimmer. Ich hab’ mich selbst befriedigt, neben ihr auf dem Bett. Vorher hatte ich ihr gesagt, sie soll die Hose runterziehen. Dann sollte sie sie wieder hochziehen. Aber die Spannung bei mir hat nicht nachgelassen. Ich hab’ sie nicht geschlagen, gar nichts. Ich hab’ überlegt, was machst du jetzt. Irgendwas in mir hat gesagt, du mußt sie töten. Ich wollte es nicht, aber ich mußte es."

Er sitzt an dem kleinen Tischchen in der Besucherzelle, ein bißchen wie verloren. Durch die Taten ist er jemand geworden. Einer, den man fürchten muß. Seine Augen sind rot vom Weinen. "Ich wollte meinen Eltern nicht weh tun", sagt er. Ungeliebte Kinder bleiben den Eltern am längsten treu.



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"Es hat mit einer Wertentscheidung zu tun, Ehe und Familie in eine Exklusivstellung zu bringen. In unserer abendländischen Kultur sind Ehe und Familie gesellschaftsstabilisierend und immer noch der beste Ort für Kinder, viele - auch soziale - Fähigkeiten zu erlernen. (...) Die Ehe wird (in Deutschland) bewußt privilegiert und steht unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung."

- damalige Familienministerin Claudia Nolte, CDU -

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Textnachweise:

Texte von und über Fassbinder: Rainer W. Fassbinder: Anarchie in Bayern & andere Stücke, Verlag der Autoren, Frankfurt 1985 / Herbert Spaich: Rainer W. Fassbinder, Leben und Werk, Beltz, Weinheim 1992 / Rainer W. Fassbinder: "Die Anarchie der Phantasie", Gespräche und Interviews. Hg. von Michael Töteberg, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 1986 / Das ganz normale Chaos, Gespräche über Rainer W. Fassbinder. Hg. von Juliane Lorenz. Henschel Verlag, Berlin 1995 - Albert-Zitat: Der Albert, April 1997 - Liedtexte: Konstantin Wecker, "Zweitausendundeins" (CD-Booklet), Polydor 835 634-2 - Brecht-Zitat: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (CD-Booklet), CBS M2K 77341 - Busch-Zitate, Zeichnungen: Wilhelm Busch: Sämtliche Werke I+II, Bertelsmann Verlag, München 1982 - DDR-Spruch: Witze bis zur Wende, 40 Jahre politischer Witz in der DDR, Hg. von Helga und Klaus-Dieter Schlechte, Ehrenwirth Verlag, München 1991 - Definitionen: Großes Universallexikon in Farbe (Honos-Verlag) / Duden, die Rechtschreibung (19. Auflage) - Englischer Kindervers: Walter Scherf: Die Herausforderung des Dämon, Saur Verlag, München 1987 - "Ich wolte es nicht...": Stern Nr. 17, 17. 4. 1997 - Im Café Passé: Erste Allgemeine Verunsicherung: "Cafè Passé" (CD), EMI Austria 9592022 - Nolte-Zitat: Spiegel Special Nr. 8/1996


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