"Blaubart - Hoffnung der Frauen"


von Dea Loher

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Eros und Gewalt - Zum Stück

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Eros und Gewalt - Zum Stück

"Blaubart - Hoffnung der Frauen" war eine Auftragsarbeit für das Münchener Residenztheater, die die Autorin in Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg als work-in-progress entwickelt und erst während der Proben zu Ende geschrieben hat. Nicht nur der Titel des Stücks stellt einen Bezug zu Oskar Kokoschkas "Mörder, Hoffnung der Frauen" her: auch in "Blaubart - Hoffnung der Frauen" geht es um die unzertrennbare Verknüpfung von Eros und Gewalt. Heinrich ist ein Mann, vor dem einem grauen könnte. Ein Hoffnungsträger der Frauen im doppeldeutigen Sinn: da er ohne Vorlieben und Bedürfnisse ist, stellt er die geeignete Projektionsfläche für ihre unerfüllten Sehnsüchte dar. Und zugleich befreit er sie von ihnen - ein für allemal. Außerdem geht es - wie auch schon bei Kokoschka und Perrault - um die Dialektik von Hingabe und Befreiung. Eine Dialektik, die nicht nur für jede Beziehung, sondern für das ganze Leben konstitutiv ist. Dea Loher zeigt das im exemplarischem Schnellverfahren. Ihre Protagonisten stellen keine Individuen dar, sondern Typen. Loher hat die Abhängigkeit und den Kampf der Geschlechter als uraltes Thema der Kunst aufs Neue bearbeitet. "Blaubart - Hoffnung der Frauen" zeigt, dass die Hoffnung, den anderen zur Verwirklichung der eigenen Vorstellungen von Liebe benutzen zu können, auch schnell zum Verhängnis werden kann. Dabei verzichtet die Autorin neben einer möglichen Schuldfrage auf jegliche Psychologisierung. Sie zeigt, ohne zu erklären und ohne zu werten.



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Besetzung



Inszenierung:...................Timo Knauer

Regieassistenz:.............................Kathrin Skiba, Sebastian Grünewald
Inspizienz:...............................Dominique Dupont
Souffleuse:...................................Josi Richter

Heinrich Blaubart:..............................Peter Molitor
Julia:...........................Claudia Thieße
Anna:..................Kerstin Kroner
Judith:.............Kilu von Prince
Tanja:.........................Lisa Wegener
Eva:..................Isabelle Wurzberger
Christiane:.........................Petra Gruber

Die Blinde:................Julia Biskupek

Musik/Erzähler:.....................Steffen Popp

Premiere: 07.07.2002
Beginn: 20.00 Uhr
Aufführungsdauer ca. 90 Minuten
Keine Pause

Technische Leitung: Norbert Ernst - Beleuchtung: NorbertBenda - Bühne: Ulrich Kaiser - Ton: Norbert Benda - Chefmaskenbildnerin: Elvira Fischer - Requisite: Klaus Sauerteig - Kostüme wurden in theatereigenen Werkstätten hergestellt. - Vorstand des Malersaals: Rainer Schirmer - Schlosserei: Jürgen Binder - Schreinerei: Thomas Müller, Karl Korn, Rainer Griebel - Kostümbildassistentin: Susanne Gibbons - Gewandmeisterinnen: Anna Rudi/Margareta Gulich

Impressum: Landestheater Coburg - Intendant: Dr. Dieter Gackstetter - Spielzeit 2001/2002 -



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Texte zum Stück



Dea Loher


Die Tochter eines Försters studierte Germanistik und Philosophie in München und bewarb sich 1990 für den ersten Jahrgang des Studiengangs Szenisches Schreiben an der Berliner Hochschule der Künste. Bereits 1991 kam ihr erstes Stück "Olgas Raum" im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater zur Uraufführung. Es folgten "Tätowierung" (1992), "Leviathan" (1993), "Fremdes Haus" (1995), "Blaubart" (1997) sowie "Adam Geist" (1998), womit Dea Loher zu den meistgespielten und produktivsten jungen Theater-Autorinnen gehört. Für "Olgas Raum" erhielt sie 1991 den Dramatikerpreis der Hamburger Volksbühne und 1993 den Playwrights Award des Royal Court Theatre, auf den Mülheimer Theatertagen 1993 wurde sie für "Tätowierung" sowie 1998 für "Adam Geist" ausgezeichnet. Die Zeitschrift Theater heute wählte sie 1993 und 1994 zur "Nachwuchsdramatikerin des Jahres". Ihre Stücke handeln, wie der Journalist F. Wille in der Zeitschrift Theater heute herausfand, nicht unbedingt von glücklichen Menschen: "Tätowierung" ist ein auswegloses Inzest-Drama, "Olgas Raum" endet mit der Gaskammer, "Leviathan" mit dem RAF-Terrorismus, in "Blaubart" werden Menschen umgebracht, weil sie lieben, und "Adam Geist" ist der Passionsweg eines jungen Mannes, der gut sein will. Ob es nicht positiver gehe? Leider nein, so die Entgegnung der Autorin: "Alles andere wäre für mich verlogen. Ich kenne nicht besonders viele glückliche Menschen, um ganz ehrlich zu sein." Das "postmoderne Orientierungslosigkeitsgefasel" ist ihr ebenso fremd wie die allgemeine Rede vom Utopieverlust.Ihre Protagonisten sind zwar unglückliche Utopisten, aber sie suchen immer noch nach den Antworten auf die großen existenziellen Fragen des Lebens.

Quellen: Etkind, Marc: Or not to be, Riverhead Books; New York, 1997


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DIE BELIEBTESTEN EISSORTEN

Der Klassiker Vanilleeis ist nach wie vor die beliebteste Eissorte, so das Ergebnis der Umfrage von Eis Info Service, dicht gefolgt von Schokoladen- und Stracciatella-Eis auf Rang zwei. Die fruchtige Variante Erdbeereis landet im Ranking auf Platz drei. Es folgen die Geschmacksrichtungen Haselnuss-, Walnuss-, Karamell-, Cappuccino- und Pistazieneis. Der Trend liegt also immer noch bei den klassischen Speiseeissorten wie Vanille-, Schokolade- und Fruchteiskrem, vorwiegend in Familienpackungen, aber auch Multipacks mit Kleineis erfahren einen steigenden Absatz. Besonders beliebt sind:ybr> - knusprige Waffeltüten mit den Geschmacksrichtungen Nuss, Schokolade und Erdbeer,
- Eis am Stiel mit Schokoladenüberzügen mit/ohne Mandelspitter,
- Trends des letzten Jahres: Vitamin-angereichertes Eis sowie probiotisches Eis für den gesundheitsbewussten Eisesser.


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PROSTITUTION

[die; englisch: fornication, streetwalking; amerikanisch: harlotry; offizieller englischer Sprachgebrauch: having sex for an economical gain = Sex machen mit einem ökonomischen Gewinn; act offering sexual services for a fee = Sex anbieten gegen Bezahlung] Anbieten des eigenen Körpers zur sexuellen Befriedigung anderer Personen gegen materielle Entlohnung. Prostituierte können beiderlei Geschlechts sein und heterosexuelle oder homosexuelle Dienste anbieten. Im Lauf der Geschichte waren jedoch überwiegend Frauen Prostituierte (mit männlicher Kundschaft). Darin spiegelte sich die traditionelle soziale und wirtschaftliche Abhängigkeit der Frauen wieder als auch die Tendenz, die weibliche Sexualität auszubeuten. Die Prostitution wird oft "als das älteste Gewerbe der Welt" bezeichnet.


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PROSTITUTIONSZIMMER, das

Ist das Zimmer auf das sich das Prostituierte im Bordell mit ihren Kunden zurückziehen um ihrer Arbeit nachzugehen. In den meisten Häusern müssen die Frauen eine Kaution hinterlegen. Je nach Ausstattung und Lage des Zimmers kostet ein solcher Raum ca. 150 € am Tag, unabhänfig davon, ob gearbeitet wird oder nicht. Um Kosten zu sparen, wohnen manche Prostiuierte gleich in dem Zimmer.


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FKK (IM ENGLISCHEN GARTEN): NACKERTE MITTEN IN MÜNCHEN

- Im südlichen Teil des des Englischen Gartens ist die Schönfeldwiese direkt hinter dem Hause der Kunst offiziell für FKK freigegeben. Der "Eisbach" mit seiner starken Strömung fließt entlang der Wiese. Im relativ sauberen Wasser können Sie sich schon einmal rücklings hinlegen und das Wasser über die Schultern fließen lassen. Eine ideale Erfrischung im Hochsommer. Nachteil: auf dem Spazierweg entlang der gegenüberliegenden Seite des Eisbachs begaffen bisweilen Kamera-bewaffnete Touristen den (un-?)erwarteten Anblick Nackter inmitten der Großstadt. - Schwabinger Bucht: Im Norden des Englischen Gartens gibt es ein FKK-Gelände in der Schwabinger Bucht, neben einem Sportplatz. Achtung: es gibt keine Sanitäranlagen in der Nähe.


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BLINDED SCOTCH WHISKY:

Verschnitt aus Industrie Alkohol und Malt Whisky (reiner Gersten Whisky). Die Bezeichnung Blended Whisky muss auf dem Etikett stehen. 95% dieser Flaschen stammen aus Schottland (Scotch), die anderen aus Irland (Irish). Vertreter dieser Whiskysorte sind Johnny Walker, Haig, Teacher's, Dimple und viele, viele andere.


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BOURBON WHISKEY:

Das amerikanische Gegenstück zum Blended Scotch ist der Blended Bourbon. Eine reinere Form des Bourbons ist der Straight Bourbon. Die Bourbons werden in der Regel mit dem e vor dem Ypsilon geschrieben. Der Straight Bourbon enthält keinen Zusatz von Industrie Alkohol, sondern wird aus einer Maische-Mischung aus Mais, Roggen und Gerste hergestellt. Selten wird der Weizen verwendet. Typische Vertreter sind Jim Beam, Wild Turkey, Four Roses, I. W. Harper.


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SCOTCH SINGLE MALT WHISKY:

Der wertvollste Vertreter der alten Whiskys ist der reine Malt Whisky. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Brennerei-Abfüllung im Gegensatz zur unabhängigen Abfüllung. Letztere erfolgt zwar unter Angabe des Brennereinamens aber unter Verwendung eines anderen Etiketts. Wertvolle Flaschen stammen z. B. aus den Brennereien Macallan, Bowmore, Glen Grant und Mortlach.


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WÖRTER DES JAHRES SEIT 1977:

Szene; konspirative Wohnung; Holocaust; Rasterfahndung; Nulllösung; Ellenbogengesellschaft; heißer Herbst; Umweltauto; Glykol; Tschernobyl; Aids/Kondom; Gesundheitsreform; Reisefreiheit; die neuen Bundesländer; Besserwessi; Politikverdrossenheit; Sozialabbau; Superwahljahr; Multimedia; Sparpaket; Reformstau; Rot-Grün; Millennium; Schwarzgeldaffäre; der 11. September


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UNWÖRTER DES JAHRES SEIT 1991:

ausländerfrei; ethnische Säuberung; Überfremdung; Peanuts; Diätenanpassung; Rentnerschwemme; Wohlstandsmüll (arbeitsunfähige Kranke); sozialverträgliches Frühableben; Kollateralschaden; national befreite Zone; Gotteskrieger


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BLAUBART

In einem Walde lebte ein Mann, der hatte drei Söhne und eine schöne Tochter. Einmal kam ein goldener Wagen mit sechs Pferden und einer Menge Bedienten angefahren, hielt vor dem Haus still, und ein König stieg aus und bat den Mann, er möchte ihm seine Tochter zur Gemahlin geben. Der Mann war froh, dass seiner Tochter ein solches Glück widerfuhr, und sagte gleich ja; es war auch an dem Freier gar nichts auszusetzen, als dass er einen ganz blauen Bart hatte, so dass man einen kleinen Schrecken kriegte, sooft man ihn ansah. Das Mädchen erschrak auch anfangs davor und scheute sich, ihn zu heiraten, aber auf Zureden ihres Vaters willigte es endlich ein. Doch weil es so eine Angst fühlte, ging es erst zu seinen drei Brüdern, nahm sie allein und sagte: "Liebe Brüder, wenn ihr mich schreien hört, wo ihr auch sei, so lasst alles stehen und liegen und kommt mir zur Hülfe." Das versprachen ihm die Brüder und küssten es. "Leb wohl, liebe Schwester, wenn wir deine Stimme hören, springen wir auf unsere Pferde und sind bald bei dir."
Darauf setzte es sich in den Wagen zu dem Blaubart und fuhr mit ihm fort. Wie es in sein Schloss kam, war alles prächtig, und was die Königin nur wünschte, das geschah, und sie wären recht glücklich gewesen, wenn sie sich nur an den blauen Bart des Königs hätte gewöhnen können, aber immer, wenn sie den sah, erschrak sie innerlich davor. Nachdem das einige Zeit gewährt, sprach er: "Ich muss eine große Reise machen, da hast du die Schlüssel zu dem ganzen Schloss, du kannst überall aufschließen und alles besehen, nur die Kammer, wozu dieser kleine goldene Schlüssel gehört, verbiet ich dir; schließt du die auf, so ist dein Leben verfallen." Sie nahm die Schlüssel, versprach ihm zu gehorchen, und als er fort war, schloss sie nacheinander die Türen auf und sah so viel Reichtümer und Herrlichkeiten, dass sie meinte, aus der ganzen Welt wären sie hier zusammengebracht. Es war nun nichts mehr übrig als die verbotene Kammer, der Schlüssel war von Gold, da gedachte sie, in dieser ist vielleicht das Allerkostbarste verschlossen; die Neugierde fing an, sie zu plagen, und sie hätte lieber all das andere nicht gesehen, wenn sie nur gewusst, was in dieser wäre. Eine Zeitland widerstand sie der Begierde, zuletzt aber ward diese so mächtig, dass sie den Schlüssel nahm und zu der Kammer hinging: "Wer wird es sehen, dass ich sie öffne", sagte sie zu sich selbst, "ich will auch nur einen Blick hineintun." Da schloss sie auf, und wie die Türe aufging, schwomm ihr ein Strom Blut entgegen, und an den Wänden herum sah sie tote Weiber hängen, und von einigen waren nur die Gerippe noch übrig. Sie erschrak so heftig, dass sie die Türe gleich wieder zuschlug, aber der Schlüssel sprang dabei heraus und fiel in das Blut. Geschwind hob sie ihn auf und wollte das Blut abwischen, aber es war umsonst, wenn sie es auf der einen Seite abgewischt, kam es auf der andern wieder zum Vorschein; sie setzte sich den ganzen Tag hin und rieb daran und versuchte alles mögliche, aber es half nichts, die Blutflecken waren nicht herabzubringen; endlich am Abend legte sie ihn ins Heu, das sollte in der Nacht das Blut ausziehen. Am ändern Tag kam der Blaubart zurück, und das erste war, dass er die Schlüssel von ihr forderte; ihr Herz schlug, sie brachte die ändern und hoffte, er werde es nicht bemerken, dass der goldene fehlte. Er aber zählte sie alle, und wie er fertig war, sagte er: "Wo ist der zu der heimlichen Kammer?" Dabei sah er ihr in das Gesicht. Sie ward blutrot und antwortete: "Er liegt oben, ich habe ihn verlegt, morgen will ich ihn suchen." "Geh lieber gleich, liebe Frau, ich werde ihn noch heute brauchen." "Ach ich will dir's nur sagen, ich habe ihn im Heu verloren, da muss ich erst suchen." "Du hast ihn nicht verloren", sagte der Blaubart zornig, "Du hast ihn dahin gesteckt, damit die Blutflecken herausziehen sollen, denn du hast mein Gebot übertreten und bist in der Kammer gewesen, aber jetzt sollst du hinein, wenn du auch nicht willst." Da musste sie den Schlüssel holen, der war noch voller Blutflecken. "Nun bereite dich zum Tode, du sollst noch heute sterben", sagte der Blaubart, holte sein großes Messer und führte sie auf den Hausehrn. "Lass mich nur noch vor meinem Tod mein Gebet tun", sagte sie. "So geh, aber eil dich, denn ich habe keine Zeit lang zu warten."
Da lieg sie die Treppe hinauf und rief, so laut sie konnte, zum Fenster hinaus: "Brüder, meine lieben Brüder, kommt, helft mir!" Die Brüder saßen im Wald beim kühlen Wein, da sprach der jüngste: "Mir ist, als hätt ich unserer Schwester Stimme gehört; auf! wir müssen ihr zur Hülfe eilen!" Da sprangen sie auf ihre Pferde und ritten, als wären sie der Sturmwind. Ihre Schwester aber lag in Angst auf den Knien; da rief der Blaubart unten: "Nun, bist du bald fertig?" Dabei hörte sie, wie er auf der untersten Stufe sein Messer wetzte; sie sah hinaus, aber sie sah nichts als von Ferne einen Staub, als kam eine Herde gezogen. Da schrie sie noch einmal: "Brüder, meine lieben Brüder! kommt, helft mir!" Und ihre Angst ward immer größer. Der Blaubart aber rief: "Wenn du nicht bald kommst, so hol ich dich, mein Messer ist gewetzt!" Da sah sie wieder hinaus und sah ihre drei Brüder durch das Feld reiten, als flögen sie wie Vögel in der Luft, da schrie sie zum drittenmal in der höchsten Not und aus allen Kräften: "Brüder, meine lieben Brüder! kommt, helft mir!" Und der jüngste war schon so nah, dass sie seine Stimme hörte: "Tröste dich, liebe Schwester, noch einen Augenblick, so sind wir bei dir!" Der Blaubart aber rief: "Nun ist's genug gebetet, ich will nicht länger warten, kommst du nicht, so hol ich dich!" "Ach! nur noch für meine drei lieben Brüder lass mich beten." Er hörte aber nicht, kam die Treppe heraufgegangen und zog sie hinunter, und eben hatte er sie an den Haaren gefasst und wollte ihr das Messer in das Herz stoßen, da schlugen die drei Brüder an die Haustüre, drangen herein und rissen sie ihm aus der Hand, dann zogen sie ihre Säbel und hieben ihn nieder. Da ward er in die Blutkammer aufgehängt zu den andern Weibern, die er getötet, die Brüder aber nahmen ihre liebste Schwester mit nach Haus, und alle Reichtümer der Blaubarts gehörten ihr.


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KÖNIG BLAUBART

Warum
hast du
das Tor
zu deiner Seele
verschlossen?
Barfuß
stehe ich davor.
Und meine Worte
trommeln
gegen das Tor aus Eisen.

Marianne Riefert-Miethke


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